Holzhackschnitzel
Hackschnitzel/Hackgut ist maschinell zerkleinertes Holz für den automatischen
Betrieb von modernen Holzfeuerungen. Ausgangsmaterial ist häufig Waldrestholz,
das bei waldbaulich notwendigen Durchforstungen anfällt. Daneben werden auch
in größerem Umfang Rest- und Abfallholz aus der Holz verarbeitenden
Industrie ebenso eingesetzt wie Holz, das bei Landschafts- und Grünpflegemaßnahmen
der Kommunen anfällt. Maßgeblich für die Qualität und Lagerfähigkeit
ist der Wassergehalt und die Größe/Homogenität der Hackschnitzel:
Trockenes Feinhackgut mit Stückgrößen von ca. 3 cm und einer Restfeuchte
unter 8% eignet sich für den Betrieb von Kleinanlagen. Gröbere Hackschnitzel
mit einer Restfeuchte über 40% werden in großen Biomasseheiz(kraft)werken
eingesetzt. Hackschnitzel sind ein regional verfügbarer, kostengünstiger
Brennstoff, die höheren Investitionskosten amortisieren sich über die
Lebensdauer der Anlage. Aufgrund des relativ hohen Volumens pro Energieeinheit
eignen sich Hackschnitzel v. a. zur Befeuerung größerer Heiz(kraft)werke
und der Abdeckung der Wärmegrundlast, um einen möglichst hohen Volllastanteil
zu ermöglichen. Einrichtungen mit einem ganzjährig hohen konstanten
Wärmebedarf sind Hallenbäder, Schulen, öffentliche Einrichtungen
und Bürogebäude oder auch kleine Nahwärmenetze. Hier stehen auch
die notwendigen Lagerhaltungskapazitäten eher zur Verfügung als in Privathaushalten.
Links
- Holz-Energie-Zentrum Olsberg GmbH
http://www.holzpellet.com/
- Biomassehof Allgäu
http://www.holzbrennstoffe.de/