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Holzpellets

Holzpellets sind zylindrische Presslinge aus trockenem, naturbelassenem Restholz (Säge- und Hobelspäne) mit einem Durchmesser von 5-15 mm (meist 6-8 mm) und einer Länge von 10-30 mm, die ohne chemische Zusätze und nur mit natürlichen Holzharzen als Bindemittel unter mechanischem Druck geformt werden. Die Qualitätskriterien sind in der DINplus-Norm, der Ö-Norm M 7135 und der DIN-Norm 51731 festgelegt. Speziell für kleine Heizanlagen sind Pellets durch die Homogenität der optimale Brennstoff. Der Energiewert der Pellets ist, bezogen auf die Raumeinheit, halb so groß wie der von Heizöl. Der Energiebereitstellungspreis liegt unter dem von Öl oder Gas und hält dabei noch seit Jahren ein relativ konstantes Preisniveau. So ist es möglich, die höheren Kosten für die Heizungsanlage (bis doppelt so hohe Anlagenkosten im Vergleich zu Öl/Gas) über die Anlagenlebensdauer (ca. 12 Jahre) auszugleichen. Abhängig von den möglichen Förderungen, dem tatsächlichen Anlagenpreis und des Heizölpreisniveaus ist es heute schon möglich, Holzpelletheizungen im Vergleich zu Ölheizungen kostenneutral bzw. günstiger zu betreiben.

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