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Kofermentation

Die Nutzung von Kofermenten steigert in aller Regel die Biogasausbeute aufgrund des hohen Energiegehaltes des eingesetzten Materials deutlich. In Frage kommen praktisch alle organische Erzeugnisse und Abfallprodukte der Landwirtschaft, z. B. Getreide, Grünschnitt, Ernterückstände, aber auch Rest- und Abfallprodukte aus der Nahrungsmittelindustrie. Der Einsatz von Kofermentaten muss genau geprüft werden, häufig sind besondere Hygienisierungsmaßnahmen nötig und nicht alle Stoffe sind zum Einsatz zugelassen. Entscheidend für den wirtschaftlichen Biogasanlagenbetrieb sind die Kosten des Koferments: ist es kostenfrei zu beziehen, erhält man eine Abnahmevergütung oder muss für das Material bezahlt werden? Sind diese offenen Fragen im Detail geklärt, kann in der Regel ein wirtschaftlicher Betrieb der Biogasanlage angenommen werden.

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