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Stroh

In Dänemark wird Stroh schon lange als Brennstoff in Heizkraftwerken eingesetzt. In Deutschland führt die Strohverbrennung noch ein Nischendasein, v. a. wegen Schwierigkeiten bei der Einhaltung von Schadstoffgrenzwerten im Abgas (ähnlich wie bei der Getreideverbrennung). Bei der Verbrennung treten verhältnismäßig hohe Staubemissionen auf, der Anteil der Stickoxide ist relativ hoch und es kann zu Korrosionsproblemen durch Chlor kommen. Stroh ist nach der 1. BImSchV als Regelbrennstoff eingestuft, somit ist keine Sondergenehmigung erforderlich. Der Ertrag von einem Hektar Getreidestroh (ca. 5 t) entspricht in etwa dem Energiegehalt von 1.600 l Heizöl.
Genutzt werden Ballen, die dann mechanisch aufgerissen werden, oder Pellets, die aus Stroh gepresst werden.

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